Absatz

Export vorbereiten

Das Informationsmaterial der Beratungsstellen kann nur das Grundgerüst bilden. Ergänzend dazu müssen eigenständige Markt- oder Messebeobachtungen durchgeführt werden. Experten von Unternehmensberatungen schätzen, dass die Vorbereitungszeit auf einen ausländischen Markt mindestens doppelt so lange sein sollte wie für den inländischen Markt.

Zu einem individuellen Informationsbeschaffungssystem gehören beispielsweise auch das Einholen von Auskünften aus Firmenregistern, das Archivieren von Medienberichten über den Zielmarkt, über Kunden und Wettbewerber, aber auch über wesentliche politische oder rechtliche Vorgänge.

Informieren Sie sich auch über alle steuerlichen Anforderungen. Wer als Unternehmer am innergemeinschaftlichen Warenverkehr der EU teilnehmen möchte, also Waren innerhalb des EU-Gemeinschaftsgebietes liefern oder erwerben möchte, braucht zusätzlich zur Steuernummer eine so genannte Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.). Diese wird vom Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) vergeben.

Kontakte, Kontakte, Kontakte!

Erfahrene Exporteure antworten auf die Frage nach dem Geheimnis eines erfolgreichen Auslandsgeschäfts meistens: Kontakte, Kontakte, Kontakte! Nur wer es schafft, die richtigen Gesprächspartner kennen zu lernen, mit ihnen ins Gespräch zu kommen und die Kontakte auch zu pflegen, wird langfristig Erfolg im Auslandsgeschäft haben.

Ein Patentrezept, wie dies zu bewerkstelligen ist, gibt es nicht – jede Unternehmerin und jeder Unternehmer muss ein individuelles System der Akquisition und Kontaktpflege erarbeiten, das auf den eigenen Arbeitsstil, aber auch auf die besondere Situation des Unternehmens zugeschnitten ist.


Artikel bewerten


Vorbereitung