Wege des elektronischen Vertriebs sind:
Online-Shop: Unternehmen können ihre Angebote über einen Online-Shop (einen elektronischen Katalog aller Waren oder Dienstleistungen) verkaufen.
Virtuelle Kaufhäuser: Einen Schritt weiter geht das elektronische bzw. virtuelle Kaufhaus, das von mehreren Unternehmen gemeinsam betrieben wird, um so ein breites Angebot für den Kunden bereitzustellen.
Suchmaschinen: Damit Shops bzw. Kaufhäuser im Netz auch gefunden werden, müssen diese bei sämtlichen wichtigen Suchmaschinen eingetragen werden: mit Schlagwörtern (z.B. Reise, Mountainbike), über die potenzielle Kunden im Internet suchen.
Kataloge: Sie bieten zielgruppen-unabhängige Übersichten über weiterführende Adressen an.
Portale: Sie leiten Internet-Nutzer auf bestimmte Wirtschaftsbranchen.
Marktplätze: Sie führen im Internet Anbieter und Nachfrager von Gütern zusammen.
Marktplätze für Unternehmen und Endkunden
Je nach Marktteilnehmer gibt es Marktplätze für Unternehmen und Endkunden (Business-to-Consumer: B2C), Unternehmen untereinander (Business-to-Business: B2B) oder Unternehmen und öffentliche Einrichtungen (Business-to-Public Authorities: B2A). Auf fast allen Marktplätzen bilden sich Marktplatz-Teilnehmerkreise (so genannte Communities), die per E-Mail Erfahrungen austauschen, Lösungen anbieten usw.
Horizontale und vertikale Marktplätze
Auf horizontalen Marktplätzen wird ein branchenübergreifendes Publikum angesprochen. Es werden Produkte angeboten, die in allen Unternehmen benötigt werden. Dazu gehören u. a. Büroausstattung, einfache Dienstleistungen oder Güter der Informationstechnik. Das Sortiment ist hier in der Regel breit und das Preisniveau niedrig.
Vertikale Marktplätze haben einen klaren Branchenbezug. Viele sind genau auf einen bestimmten Wirtschaftssektor ausgerichtet. Für fast alle Wirtschaftszweige gibt es dabei für nahezu alle Stufen der Produktion und Fertigung mehrere Marktplätze. Weltweit wird ihre Gesamtzahl auf mehrere tausend geschätzt.
Handelsformen auf Marktplätzen
Festpreise für Angebote
Angebote auf Ausschreibungen von Beschaffungswünschen. Interessierte Lieferanten können nach solchen Ausschreibungen suchen und ggf. Angebote abgeben
Auktionen: Versteigerung von Waren. Der Meistbietende erhält den Zuschlag durch den Verkäufer
Umgekehrte Auktionen (Reverse-Auctions): Der Beschaffungsbedarf eines einkaufenden Unternehmens wird veröffentlicht. Interessierte Lieferanten haben die Möglichkeit, ihre Gebote anonym abzugeben. Der niedrigste Preis erhält den Zuschlag durch den Käufer


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