Bedeutung von Eigenkapital
Sicherheit: Eigenkapital verringert die Gefahr von Liquiditätsproblemen.
Unabhängigkeit: Nur wer über ausreichendes Eigenkapital verfügt, kann auch schnell und flexibel auf erneuten Finanzierungsbedarf reagieren (z.B. Investitionen bei Marktveränderungen).
Vertrauen: Das eingesetzte Eigenkapital gilt für Banken und Sparkassen oftmals als Messlatte für die Ernsthaftigkeit eines Investitionsvorhabens.
Eigenkapitalquellen
Neben den tatsächlichen eigenen Mitteln, die Sie als Unternehmerin oder Unternehmer aufbringen, gibt es auch Eigenkapital, das von Dritten zur Verfügung gestellt wird. Es handelt sich dabei zwar um geliehenes Geld, das Sie zurückzahlen müssen. Aber rein "bilanztechnisch" wird es nicht als Fremdkapital, sondern als Eigenkapital behandelt. Ein wichtiger Vorteil dabei ist: Es erleichtert Ihnen die weitere Kreditaufnahme. Zu diesen Eigenkapitalquellen gehören:
ERP-Kapital
Die Bundesregierung weiß um die Bedeutung des Eigenkapitals. Darum bietet sie jungen Unternehmen bis zu drei Jahre nach Aufnahme der Geschäftstätigkeit die Möglichkeit, mit Mitteln aus dem Förderprogramm "ERP-Kapital für Gründung" ihr Vorhaben zu realisieren.
Gesellschafter und Partner
Eigenkapital kann auch durch Geschäftspartner ins Unternehmen fließen. Darüber hinaus bringen diese auch zusätzliches Know-how und tatkräftige Unterstützung mit ins Unternehmen ein. Bei der Vermittlung von kapitalkräftigen Partnern helfen z.B. der Innovation-Market und das Eigenkapitalforum der Deutsche Börse AG und KfW Bankengruppe oder das Business Angels Network Deutschland.
Beteiligungskapital
Beteiligungskapital ist Eigenkapital, das dem Unternehmen von öffentlichen oder privaten Beteiligungsgesellschaften (Venture Capital Gesellschaften) zur Verfügung gestellt wird; und zwar in Form von Einlagen als Stamm- oder Grundkapital, aber auch als eine stille Beteiligung am Unternehmen.


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