Liquidität

Rentabilität berechnen

Einfach gesagt: Ihr Unternehmen ist dann rentabel, wenn Sie (und Ihre Familie) davon gut leben können. Im weiteren Sinne bedeutet Rentabilität mehr: Ihr investiertes Eigenkapital muss Zinsen "abwerfen", und zwar in Form des Gewinns bzw. des Jahresüberschusses. Vergleichen Sie, wie viel Zinsen Sie bekommen würden, wenn Sie Ihr Geld anlegen würden. Sollte der Zinsertrag höher sein als Ihr Unternehmergewinn, müssen Sie schnellstens den "Kurs" ändern.

Die Berechnung der Rentabilität wird hier beispielhaft lediglich für drei Rentabilitäts- Kennzahlen sowie der Formel für die Berechnung der Kapitalumschlagsdauer dargestellt.

Rentabilität des Eigenkapitals

Gewinn (Euro/Jahr) : Durchschnittliches Eigenkapital (Euro) x 100
= X Prozent im Jahr

Rentabilität des Gesamtkapitals

(Gewinn + Fremdkapitalzinsen (Euro/Jahr))* : Durchschnittliches Gesamtkapital (Eigen- und Fremdkapital) (Euro) x 100
= X Prozent im Jahr

* Bei der Errechnung der Gesamtkapitalrentabilität sind zusätzlich zum Gewinn die Fremdkapitalzinsen zu berücksichtigen, denn auch diese sind durch das investierte Kapital erwirtschaftet worden (Gesamtkapitalerfolg oder Unternehmensgewinn).

Umsatzrentabilität

Gesamtkapitalerfolg (Euro/Jahr) : Umsatz (Euro/Jahr) x 100
= X Prozent im Jahr

Umschlagshäufigkeit des Gesamtkapitals (Kapitalumschlagshäufigkeit)*

Umsatz (Euro/Jahr) : Durchschnittliches Gesamtkapital (Euro)
= Umschlagshäufigkeit

* Die Kapitalumschlagshäufigkeit wird als ergänzende Kennzahl für die Erfolgs- und Gefährdungsanalyse herangezogen; ihr Kehrwert, multipliziert mit 365 (Tagen), wird als Kapitalumschlagsdauer bezeichnet.


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