E-Business-Besonderheiten für den Handel
Erreichbarkeit potenzieller Kunden: Fast drei Viertel der deutschen Bevölkerung (ab 10 Jahren) nutzen das Internet. Potenzielle Kunden können regional, national und international angesprochen werden.
Geeignete Angebote: Zum Online-Vertrieb eignen sich Waren, die man zum Kauf typischerweise nicht "anfassen" muss wie z.B. Bücher, DVDs oder Tickets. So macht die Reise- und Tourismusbranche mittlerweile einen Großteil des Umsatzes über das Internet.
Vielseitige Kundenansprache: Vielfach informieren sich Kunden heute zwar unverbindlich über das Internet, bestellen dann aber auf traditionellen Wegen wie im Geschäft vor Ort oder per Telefon oder Fax. Erfolgreich sind hier vor allem Unternehmen, die das Internet neben traditionellen Geschäftsprozessen nutzen.
Einfache Kundenbindung: Eine Internet-Seite kann Kunden an das Unternehmen binden. Instrumente sind z.B.: Gästebücher, in die sich ein Besucher eintragen kann; Chat- und Diskussions-Foren, auf denen sich Nutzer zu den eigenen Produkten und Dienstleistungen austauschen können; E-Mail-Verteilerlisten, in die sich die Kunden selber ein- und austragen können, um regelmäßig über Neuigkeiten zu Produkten und Dienstleistungen informiert zu werden; Support- oder Wissens-Datenbanken mit Informationen und Dokumentationen rund um das jeweilige Unternehmen; Anbindung von Call-Centern, mit denen der Kunde aus dem Internet heraus telefonischen Kontakt aufnehmen kann (Call-Me-Funktion).
Kosten reduzieren: Durch den Einsatz des Internets zur Beschaffung können sie neue und günstigere Lieferanten finden und ihre Beschaffungskosten reduzieren.
Problem Auslieferung: Die Auslieferung erfolgt wie in der Vergangenheit bei Katalogversendern auch über Logistikdienstleister (Post, Paketdienste). Die Erfahrung der Kompetenzzentren für den elektronischen Geschäftsverkehr zeigt, dass viele Unternehmen die Anforderungen, die sich im Bereich der Logistik aus einem Online-Shop ergeben, unterschätzen (z.B. Kosten für Lagerhaltung).
Sicherheit im Handel
Bei Electronic-Business-Verträgen ersetzt die elektronische Signatur die eigenhändige Unterschrift. Verschlüsselungstechniken bei der elektronischen Unterschrift sollen Fälschungen verhindern. Der Vertragspartner kann anhand eines Signaturschlüssels genau identifiziert werden.


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