Marktplätze für Unternehmen und Endkunden
Je nach Marktteilnehmer gibt es Marktplätze für Unternehmen und Endkunden (Business-to-Consumer: B2C), Unternehmen untereinander (Business-to-Business: B2B) oder Unternehmen und öffentliche Einrichtungen (Business-to-Public Authorities: B2A). Auf fast allen Marktplätzen bilden sich Marktplatz-Teilnehmerkreise (so genannte Communities), die per E-Mails Erfahrungen austauschen, Probleme schildern, Lösungen anbieten usw.
Horizontale und vertikale Marktplätze
Auf horizontalen Marktplätzen wird ein branchenübergreifendes Publikum angesprochen. Es werden Produkte angeboten, die in allen Unternehmen benötigt werden. Dazu gehören u. a. Büroausstattung, einfache Dienstleistungen oder Güter der Informationstechnik. Das Sortiment ist hier in der Regel breit und das Preisniveau niedrig.
Vertikale Marktplätze haben einen klaren Branchenbezug. Viele sind genau auf einen bestimmten Wirtschaftssektor ausgerichtet. Für fast alle Wirtschaftszweige gibt es dabei für nahezu alle Stufen der Produktion und Fertigung mehrere Marktplätze. Weltweit wird ihre Gesamtzahl auf mehrere tausend geschätzt.
Handelsformen auf Marktplätzen
Festpreise für Angebote
Angebote auf Ausschreibungen von Beschaffungswünschen. Interessierte Lieferanten können nach solchen Ausschreibungen suchen und ggf. Angebote abgeben.
Auktionen: Versteigerung von Waren. Der Meistbietende erhält den Zuschlag durch den Verkäufer.
Umgekehrte Auktionen (Reverse-Auctions): Der Beschaffungsbedarf eines einkaufenden Unternehmens wird veröffentlicht. Interessierte Lieferanten haben die Möglichkeit, ihre Gebote anonym abzugeben. Der niedrigste Preis erhält den Zuschlag durch den Käufer.


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