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Experten: Zusätzlich eingestellte spezialisierte Mitarbeiter können kurzfristig auftretende Wissensdefizite ausgleichen.
Gruppenarbeit: Das Wissen, das in Gruppen erarbeitet wird, ist von vornherein auf mehrere Köpfe verteilt und hat insofern eher Aussichten, in den Wissensfundus des Unternehmens einzugehen: Wenn ein Gruppenmitglied das Unternehmen verlässt, bleibt das Gruppenwissen dem Unternehmen dennoch erhalten.
Qualifizierung: Ein Großteil des Wissenskapitals in Unternehmen besteht in der Erfahrung, die ihre Mitarbeiter mit den spezifischen Produkten, Märkten und Kunden des Unternehmens gesammelt haben. Dieses Kapital sollte kontinuierlich weitergebildet werden. Alle Weiterbildungsaktivitäten müssen langfristig geplant und strategisch auf die Unternehmensziele und den künftigen Bedarf hin ausgerichtet sein.
Außenkontakte: Neben Kontakten zu Kunden und Lieferanten, die ebenfalls wichtige Wissensquellen darstellen, sind die Unternehmen in der Regel Mitglied in Verbänden und Kammern. Sie unterhalten Beziehungen zu Banken, Forschungsinstituten u. ä. Der gezielte Aufbau von Netzwerken mit derartigen Institutionen, aber auch mit anderen Unternehmen - unter Umständen sogar mit Wettbewerbern - vergrößert die eigene Wissensbasis und lässt im Austausch der Partner wichtiges Wissen neu entstehen.
Kooperationen: Eine besondere Chance, zusätzliche Kompetenzen ins Unternehmen zu bringen, sind Kooperationen mit anderen Betrieben. Dabei kann das zusätzliche Wissen alle denkbaren betrieblichen Bereiche betreffen: Forschung und Entwicklung, Produktion, Vertrieb etc.
Wissensprodukte: Wissen kann beschafft werden: z. B. in Form von Software, CD-ROMs, aus dem Internet, über Bibliotheken oder auch über Patente oder Lizenzen. Dieses Wissen muss noch in die eigenen Wissensspeicher und schließlich in die Köpfe der Mitarbeiter gelangen. Wichtig ist also eine nutzenorientierte Auswahl aller Wissensangebote.
Wissensentwicklung: Neues Wissen entsteht auch durch die Kreativität und systematische Problemlösungsfähigkeit der eigenen Mitarbeiter. Ein klassisches Instrument hierfür ist z. B. das Betriebliche Vorschlagswesen.
Wissensbroker: Wissensbroker gibt es sowohl als natürliche Personen als auch als Software-Tools. Es handelt sich um Recherche-Helfer, die verstreutes Wissen aus unterschiedlichen Quellen aufspüren, sammeln, auswählen und in Wissenspaketen "abliefern".


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