"Halbwertzeit" von Wissen immer kürzer
Die "Halbwertzeit" von Wissen wird immer kürzer. Es werden einerseits immer mehr Informationen benötigt, um sich auf den Märkten zu behaupten. Andererseits wird es immer schwieriger, die vorhandene Informationsflut zu beherrschen, die aus vielerlei Quellen strömt.
Wissen ist Vermögenswert
Damit wird das Wissen im Unternehmen zum bedeutenden Vermögenswert, der unsichtbar ist und in der Bilanz eines Unternehmens in der Regel nicht auftaucht. Und es ist eine zentrale (und schwierige) unternehmerische Aufgabe, dieses Wissen - unter Umständen schnell - zu nutzen.
Wissen dient Unternehmenszielen
Wie macht man eine bestimmte Sache am besten? Ganz gleich, ob man eine Maschine bedient, Produkte entwickelt oder Kunden berät. Es geht immer um Wissen, das die Wettbewerbssituation des eigenen Unternehmens verbessern kann und das Know-how, das in Zukunft benötigt wird.
Fakten-Wissen und Erfahrungs-Wissen
Dabei gibt es einen wichtigen Unterschied zwischen Fakten-Wissen (= explizites Wissen) und Erfahrungs-Wissen (= implizites Wissen). Fakten-Wissen kann man im Gespräch oder in Seminaren bekommen und weitergeben oder z. B. auch in Büchern oder im Internet finden. Schwieriger ist es mit dem Erfahrungs-Wissen der Mitarbeiter. Dies ist für Unternehmen eine besondere Herausforderung. Es lässt sich meist schlecht in Worte fassen.
Wissen meist ungenutzt
Nur ein begrenzter Teil des tatsächlich vorhandenen Wissens wird in Unternehmen genutzt. Einer Studie zufolge wendet ein Mitarbeiter im Durchschnitt 35 Prozent seiner Arbeitszeit dafür auf, im Unternehmen vorhandenes Wissen zu finden. Die Folge ist, dass "das Rad" im Unternehmen mindestens einmal neu "erfunden wird". Ziel muss es daher sein, ungenutzte Wissenspotenziale aufzudecken und nutzbar zu machen. Dies gelingt durch das so genannte Wissensmanagement. Besonders hilfreich dabei: die Werkzeuge der Informations- und Kommunikationstechnologie!


Wissensmanagement